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Prophecies of Daniel

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Die Prophezeiungen von Daniel
Mark McMillion

Daniels Träume und Visionen

In Träumen und Visionen sah der Prophet Daniel erstaunliche Szenarien über die Zukunft der Welt. In diesen Videos über die Prophezeiungen Daniels habe ich versucht, visuell nachzuvollziehen, was Daniel gesehen hat und es auf eine Weise zu erklären, die von Experten in Bibelprophetie seit vielen Jahrhunderten allgemein akzeptiert wird.

Die Menschenmengen und die Jünger

Jul 20, 2019 · by Mark McMillion · In: Uncategorized

Matthäus 5,1 sagt uns: „Als er aber das Volk sah, ging er auf einen Berg. Und er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm.“ Du könntest jetzt sagen: „Da gibt‘s nicht groß etwas aus diesem Vers zu lernen, oder?“ Nun, lasst uns sehen. Warum hat Jesus die Menge verlassen, wenn Er doch zu all diesen Menschen hätte sprechen können? Sind all diese Leute Ihm auf den Berg gefolgt, um die berühmteste Predigt der Welt zu hören? Warum sagt es hier nicht aus, dass die Menge zu Ihm kam? Bedeutet das, dass diejenigen, die Jesus auf den Berg folgten, Seine Jünger waren?

Bei kurzem, oberflächlichem Lesen dieses Verses scheint es dort tatsächlich nichts zu lernen zu geben. Aber ein genauerer Blick offenbart eine bedeutende Botschaft. Es gab große Mengen von Menschen, die sich zwar etwas für Jesus interessiert haben, aber nur wenige, die Ihn verstanden und angenommen haben und Ihm den Berg hinauf gefolgt sind. Nicht nur hier in Matthäus 5, zu Beginn der Bergpredigt, begann sich ein Unterschied zwischen den verschiedenen konzentrischen Kreisen der Nachfolger Jesu abzuzeichnen. Hier folgten Ihm nur Seine Jünger den Berg hinauf.

Im 6. Kapitel des Johannesevangeliums gab Jesus der Menge auf wundersame Weise zu essen. Wir erfahren, dass „5000 Männer“ dort waren, wir können also davon ausgehen, dass es sogar noch sehr viel mehr Leute waren. Nach der Verteilung von 5 Broten und 2 Fischen, die all diese Menschen sättigten, sagt es, Jesus war sich bewusst, dass es unter der Menge solche gab, die Ihn „mit Gewalt zu ihrem König machen wollten.“ (Johannes 6,15) Und am nächsten Tag folgte Ihm eine gute Anzahl gerade dieser Leute, dahin wo Er über Nacht gegangen war.

Es sieht nicht so aus, als ob Jesus darauf aus war, eine große Schar von Sensationslustiger hinter sich herlaufen zu haben. Am Ende sagte Er den Leuten, die am nächsten Tag gekommen waren, um ihn zu sehen: „Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, könnt ihr das ewige Leben nicht in euch haben.“ (Johannes 6,53) Er sagte das tatsächlich. Und als augenscheinlich war, dass das weit über das hinausging, was viele von ihnen akzeptieren konnten, wiederholte Er es noch mehrmals.

Deshalb heißt es in der Bibel dann: „Von da an wandten sich viele seiner Jünger von ihm ab und folgten ihm nicht mehr nach.“ (Johannes 6,66) Es scheint, als hätte Er zu diesem Zeitpunkt fast seine gesamte Anhängerschaft verloren, alle, außer Seinen nahestehendsten 12 Jüngern und vielleicht noch ein paar mehr. Und manche mögen sagen,

„Warum das? Ich dachte, Jesus war ein wirklich netter Kerl, der einfach überall hingeht, Wunderbares tat und allen Liebe zeigte? War es nicht, was Er wollte, dass jeder an Ihn glaubt und Ihm folgt?“

Vielleicht ist das der Clou. Es stellt sich hier doch heraus, dass es einen großen Unterschied gibt zwischen an Jesus glauben und Ihm nachfolgen. Es schien zu dieser Zeit eine Menge Leute zu geben, die Jesus interessant und cool fanden und vielleicht sogar bis zu einem gewissen Grad an Ihn glaubten. Aber Ihm wirklich zu folgen, war etwas, was nur sehr wenige auf sich nahmen. Nach allem, was Er tat, nach all jenen Geheilten und all den Wundern, die Seine Landsleute in Seinem dreieinhalbjährigen Dienst sahen, heißt es, dass am Pfingsttag nur 120 Jünger im Obergemach in Jerusalem waren, als Gott den Heiligen Geist ausschüttete. (Apostelgeschichte 1,15)

Daher große Menschenmengen oder Nachfolger. Und ist es heute nicht dasselbe? Gott sei Dank, dass in dieser höllischen, dämonischen Welt, in der wir heute leben, überhaupt noch jemand Glauben hat. Aber von all den Leuten, die sagen, dass sie an Gott glauben oder sich selbst Christen nennen, wie viele von ihnen ähneln „den Menschenmengen“ zu Jesu Zeiten und wie viele sind wirklich das, was man als einen „Jünger“ erkennt.

In der Apostelgeschichte 11 heißt es: „In Antiochia nannte man die Gläubigen zum ersten Mal Christen.“ (Apostelgeschichte 11,26) Zu Beginn des Christentums, war ein Christ ein Jünger. Das heißt, ein Anhänger der Lehre. Das bedeutet Nachfolger, nicht nur einfache Gläubige. Wie Petrus in der Apostelgeschichte Kapitel 10, waren sie „Gehorsame“ der Führung Gottes, auch wenn es manchmal fast verrückt erschien. Wenn es jemals ein Beispiel dafür gab, wie man dem Heiligen Geist folgt und das zu historischen Veränderungen auf der ganzen Erde führt, Apostelgeschichte Kapitel 10 hat es.

Aber der Herr liebt die Menschenmengen. Viele folgen „in einiger Entfernung“ (Matthäus 26,58), wie es sogar Petrus einmal getan hat. Aber ich bin mir sicher, Er möchte, dass so viele wie nur wollen und können, Ihm den Berg hinauf folgen, um Seine unbezahlbaren Worte zu hören und das Tal unserer alltäglichen Routine hinter sich zu lassen. Jesus sagte: „Die Ernte ist groß, aber es sind nicht genügend Arbeiter da.“ (Matthäus 9,37) Und es ist heute sicherlich genauso. Die „Gläubigen“ in den Mengen sind reichlich, aber die „Jünger“, die wahren Anhänger und Gehorsamen scheinen manchmal wenige zu sein.

Weihnachten und Prophetie

Dez 17, 2018 · by Mark McMillion · In: Uncategorized

Kein anderes Ereignis von vor 2000 Jahren zieht die Aufmerksamkeit der Welt auf sich wie Weihnachten und die Geburt Jesu. Andererseits seufzen wohl manche über Weihnachten: „Nicht schon wieder!“ Oder ihre Worte könnten lauten: „Ein unverheirateter Teenager hat ein Baby in irgendeinem Schuppen und wir lassen uns alle davon verrückt machen!„

Aber ich kann dir was davon erzählen, was, wenn es um die Geschichte von Weihnachten geht, fast immer ausgelassen wird. Es war ursprünglich für diejenigen, die davon zum ersten Mal zur Zeit des alten Israel hörten, von allergrößter Bedeutung. „Und das wäre was?“ fragst du? Hier ist es: Weihnachten – Wurde – Prophezeit! Es ist so ungemein wichtig, wenn auch heutzutage praktisch unbekannt. Ich werde versuchen, es zu erklären.

So sehr wie einige Leute Weihnachten verunglimpfen und kritisieren, so sehr hat es dazu beigetragen, die Ereignisse der Geburt Jesu weit und breit bekannt zu machen und dass sie wie bereits seit ungefähr 2000 Jahren jährlich gefeiert werden. Menschen auf der ganzen Welt, ob Christen oder nicht, wissen meist, dass Jesus in Bethlehem geboren wurde. Du magst ein Kind in Belutschistan oder in einer Jeschiwa in Brooklyn sein; doch wenn du deinen Lehrer fragst: „Was hat es mit Weihnachten auf sich?„, wird er dir wahrscheinlich sagen können, worum es an Weihnachten geht.

Aber fast niemand weiß, weder, warum es von Bedeutung ist, dass Jesus gerade in Bethlehem geboren wurde, noch um die Situation seiner Mutter Maria. Und das liegt daran, dass erfüllte biblische Prophetie zu einem der unbekannten Phänomene unserer erleuchteten Zeit geworden ist. Gab es eine Verschwörung oder absichtliche Vertuschung, um die biblische Prophetie aus unserem Wissen zu entfernen? Ich denke nicht, dass das der Grund ist. Doch ist die schlichte Erfüllung von Prophetie einer der größten Beweise für einen übernatürlichen Gott, der einen Plan für die Menschheit hat und die Ereignisse auf ein ultimatives Kräftemessen zwischen Licht und Dunkelheit zusteuert.

„Na gut, Mark; was aber wurde denn über Weihnachten prophezeit?“

Erstens wurde Bethlehem selbst von Gott durch den Mund des Propheten Micha als der Geburtsort des kommenden Königs der Juden über 700 Jahre vor Jesu Geburt vorhergesagt. In Micha 5,1 heißt es (Gott spricht hier zu der Stadt Betlehem): „Du, Bethlehem, bist zwar zu klein im Reich Judah. Dennoch wird aus dir einer kommen, der über Israel herrschen soll. Seine Herkunft reicht in ferne Vergangenheit zurück, ja, bis in die Urzeit.„

Die Juden zu Jesu Zeiten wussten genau, was das bedeutete und benutzten es sogar, um zu beweisen, dass Jesus nicht der Messias war. Jesus wurde in Bethlehem geboren, wuchs aber in Nazareth auf. Die ungläubigen Juden wussten also, dass Jesus aus Nazareth kam und sagten: „Sagt nicht die Schrift: Aus dem Geschlecht Davids und aus dem Ort Bethlehem, wo David war, kommt der Christus?“ (Johannes 7,42). Aber Christus kam tatsächlich aus der Stadt Betlehem; Er wurde dort geboren, obwohl Er in Nazareth aufgewachsen ist. Ich nehme an, die Leute, die versuchten, das gegen Ihn einzusetzen, hatten ihre Recherchen nicht gemacht.

Was bedeutet das „aus dem Geschlecht Davids und aus dem Ort Bethlehem, wo David war“? Auch das war für die Menschen vor 2000 Jahren von großer Bedeutung, aber für uns heute bedeutet das so gut wie gar nichts mehr. Der Messias, der für die Juden kommen sollte, sollte ein direkter Nachkomme von König David sein, dem größten König Israels. Und, wie wir gesehen haben, sollte der Messias aus Bethlehem kommen. Heute, 2000 Jahre später, wissen die Leute immer noch, dass Jesus in Bethlehem geboren wurde. Doch die Bedeutung davon ging in dieser Geschichte verloren.

Es war prophezeit, vorhergesagt und jeder Israeli zu dieser Zeit wusste davon! Sie wussten auch, dass der Messias ein Nachkomme von König David sein würde. War Jesus ein physischer Nachkomme Davids? Absolut. Im Lukasevangelium, Verse 3:23 bis 38, führt der Stammbaum der „Jungfrau Maria“ direkt auf König David zurück.

Und was hat es mit dieser „Jungfrau Maria“ Sache auf sich? Du magst darüber lachen, aber …. Es – Wurde – Prophezeit! Es wurde prophezeit, der Messias würde kommen, und von einer Jungfrau geboren werden. Jesaja 7,14 sagt: „Deshalb wird der Herr selbst das Zeichen geben. Seht! Die Jungfrau wird ein Kind erwarten! Sie wird einem Sohn das Leben schenken und er wird Immanuel genannt werden.“ Und Immanuel bedeutet „Gott mit uns„. (Matthäus 1,23)

Der Messias, auf den jeder Jude damals wartete, würde in Bethlehem geboren werden, geboren aus dem Geschlecht Davids und von einer Jungfrau geboren. Deshalb ist Weihnachten so wichtig, denn Jesus war kein gewöhnliches kleines Baby, geboren von einem unverheirateten Teenager. Er war und ist der dem Volk Israel verheißene Messias.

Aber das ist noch nicht alles. Die römische Welt jener Zeit wusste bereits, dass den Juden ein König geboren werden sollte, denn das Wissen um die Prophezeiungen Daniels war bis zu einem gewissen Grad auf der ganzen Welt jener Zeit bekannt. In alten römischen Schriften finden sich Stellen, die angeben, dass Rom „das vierte Königreich“ war (Daniel 2,40 & 7,23) und dass „…in den Tagen der Herrschaft dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Reich errichten, das für alle Ewigkeit Bestand hat.“ (Daniel 2,44)

Wenn dein Weihnachten zu einem Imbiss wie in einem Schnellrestaurant reduziert wurde, wenn die Zutat der erfüllten Prophetie aus deiner geistlichen Mahlzeit entfernt wurde, dann bekommst du sicherlich nicht das, was einmal ursprünglich angeboten wurde. Es macht mich wütend und ich bin darüber empört, wie geistig schwach, erschöpft und unterernährt die Menschen dieser Welt geworden sind, weil sie das Wissen um Gottes mächtige Kraft und Seiner Bereitschaft, die Schlüsselereignisse unserer Existenz und Zukunft hier in dieser Welt vorherzusagen, verloren haben. Die erste Weihnacht war nicht nur ein historisches Ereignis, es war eines der am meisten prophezeiten Ereignisse in der Geschichte der Menschheit. Aber das ist für uns praktisch gänzlich verloren gegangen.

Ich hoffe, du feierst ein frohes Weihnachtsfest. Aber ich hoffe auch, dass du „in Gnade und Erkenntnis wächst“ (II.Petrus 3,18) und ihr alle „innerlich stark werdet.“ (Epheser 3,16) durch die Kraft der Wahrheit und des Wortes Gottes, von dem so vieles für die große Mehrheit von uns in dieser Zeit in so weiter Ferne liegt und fremd ist. Gott steh uns allen bei!

Frohe Weihnachten!

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BEGLEITSEITE ZU DIESER SEITE

Auf der Begleitseite zu diesen Bibelstudien, MarkMcMillion.com, poste ich über mein persönliches Leben, meine persönlichen Ansichten und Erfahrungen, sowie über das, was Gott mir beigebracht hat und was ich so von Freunden aus nah und fern höre.

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